Die Chronik der Festungswerke

Feestelijke aftrap seizoen

Heute: Der Festungsgürtel von Amsterdam steht unter Denkmalschutz

1981 - bis heute

Fort bij Velsen wird im Jahr 1981 größtenteils abgerissen. Daraufhin sieht sich die Provinz Nordholland veranlasst, den gesamten Festungsgürtel von Amsterdam für denkmalgeschützt zu erklären und die Festungen Utrecht und Pampus sogar unter staatlichen Denkmalschutz ... Read more
1960-1981

Überlegungen und Pläne zur Realisierung eines Freizeit- und Erholungsgebiets

1960 - 1981

Verschiedene Pläne zur Nutzung des Festungsgürtels als Freizeit- und Erholungsgebiet werden ausgearbeitet. Read more
1945-1960

Kalter Krieg

1945 - 1960

Der Festungsgürtel von Amsterdam wird faktisch nicht mehr zu Verteidigungszwecken genutzt. Ab dem Jahr 1960 endet offiziell seine Funktion als Verteidigungswerk Read more
Fort Ijmuiden lichting 1927

Erster und Zweiter Weltkrieg

1914 - 1945

Während des Ersten Weltkriegs wurden schwächere Verteidigungspositionen mit vorgelagerten Verteidigungsbauten erweitert. In den 30er-Jahren wurde der Festungsgürtel schließlich mit aus Beton erbauten Kasematten und Mannschaftsräumen erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurden ... Read more
1907-1914

Dem zweiten Baukonzept (B)

1907 - 1914

1913 wurden die letzten bestehenden Forts der Neuen Holländischen Wasserlinie bei Uitermeer und Hinderdam in den Festungsgürtel von Amsterdam integriert. Der Bau der Forts war damit abgeschlossen Read more
1896-1907 Fort bij de Kwakel

Dem ersten Baukonzept (A)

1896 - 1907

1896 tritt die so genannte 'Inundatiewet' (Inundierungsgesetz) in Kraft. 1897 wurde der Bau der bombensicheren Fort-Gebäude des Festungsgürtels von Amsterdam wieder aufgenommen. Read more
1884-1896

Der Bau der Erdwerke (aus Erde aufgeschüttete Festungen)

1884 - 1896

Das erste neu erbaute Fort der 'Kringstelling' (Kreisverteidigungswerk) befand sich bei Abcoude und wurde 1885 fertiggestellt. Es bestand aus einer bombensicheren Kaserne, Remisen und offenen Geschützaufstellungen zwischen Erdwällen. Rund um das gesamte Bauwerk wurde ein Wassergraben ... Read more
1874-1881

Festungsgesetz und Baukonzepte zum Festungsgürtel von Amsterdam

1874 - 1884

Festungsgesetz: Der Deutsch-Französischer Krieg (1870 – 1871), bei dem modernes, starkes Geschütz zum Einsatz kam, löste in den Niederlanden Besorgnis über die eventuell nicht ausreichende eigene Verteidigungsstärke aus. Dies führte im Jahre 1874 zu dem Gesetz ... Read more
1845-1871Fort aan de Liede

Vorgänger des Festungsgürtels

1845 - 1874

Trockenlegung des Haarlemmermeeres und IJmeeres; Erstellungszeitrum der Turmforts rund um das Haarlemmermeer und in der Neuen Holländischen Wasserlinie. Read more
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.