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Forteiland IJmuiden

Fort bij IJmuiden bewacht den Zugang zum Nordseekanal. Das Fort hat drei Stockwerke und eine einzigartige Panzerbatterie mit fünf schweren Kanonen zur Verteidigung der Küste sowie eine Panzerkuppel mit zwei Kanonen zur Verteidigung der Schleusen und des Nordseekanals. Lange Zeit war es nicht gestattet, diese sehr isoliert gelegene Fortinsel zu besuchen, und bis heute herrscht auf dieser Insel eine mysteriöse Atmosphäre.


Die Stiftung Forteiland IJmuiden unterhält ein Museum, und jeden Monat finden Gruppenführungen (kostenpflichtig) statt. Diese Inselführungen, an denen maximal 25 Personen teilnehmen können, finden jeweils morgens statt.

Von März bis einschließlich November werden auf der Insel an jedem ersten Sonntag im Monat Führungen von erfahrenen Guides der Vereinigung 'Vrienden van het Forteiland' (Freunde der Fortinsel) angeboten. Eine spannende und lehrreiche Erfahrung für Jung und Alt.

Der Eventveranstalter PBN Sport & Adventure organisiert auf der Fortinsel Events für Gruppen und Firmen.

An Besuchstagen können im Rahmen einer zweistündigen Bootsexkursion 'IJmuidense rondvaart' (IJmuider Rundfahrt) das Fort und die Insel besucht werden. Ausgangspunkt ist der Bootssteg am Sluisplein ('Kop van de haven' – Hafenkopf). Rundfahrten zu einer anderen Uhrzeit oder mit Gruppen von mehr als 15 Personen müssen im Voraus gesondert vereinbart werden.

Fort bij IJmuiden wurde zwischen 1880 und 1887 gebaut und lag ursprünglich am nördlichen Ufer der Mündung des Nordseekanals. Seit der Verbreiterung des Kanals in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts liegt das Fort auf einer Insel. Im Jahr 1910 wurde die Position von IJmuiden mit zwei Küsten- und zwei Landbatterien verstärkt. Während der deutschen Besatzung wurde die Fortinsel zum Kernwerk (letzter Zufluchtsort) innerhalb der Festung IJmuiden. Die Panzerkuppel und die Kanonen wurden von den deutschen Besatzern entfernt und eingeschmolzen, die Panzergalerie ist jedoch erhalten geblieben.

Man kann von verschiedenen Abfahrtsstellen aus auf die Insel gelangen. Bitte unbedingt gut darauf achten, welche Abfahrtsstelle auf Ihrer Reservierung oder im Programm angegeben ist.

Abfahrtsstelle
Kop van de haven (Hafenkopf), Sluisplein, 1975 AG IJmuiden

Begrüßung am Landungssteg, von dort aus geht es gemeinsam zum Rundfahrtboot Koningin Emma. Parkmöglichkeiten gibt es am 'Kop van de haven' und an der Halkade.

Abfahrtsstelle
Vlettensteiger, Seinpostweg, 1976 EM IJmuiden

Von dieser Abfahrtsstelle legen Boote mit kleineren Besuchergruppen und Boote für Angestellte der Insel ab. Begrüßung auf dem Landungssteg vor dem Eingang der Firma CEBO (Westerduinweg). Es gibt nur begrenzte Parkmöglichkeiten, die Abfahrtsstelle ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) erreichbar.

Abfahrtsstelle  
Seaport Marina, Kennemerboulevard 540, 1976 EM IJmuiden

Begrüßung auf dem Platz neben der Bushaltestelle (neben dem Geldautomat der Rabobank). Abfahrt mit dem Boot ab Seaport Marina. Parken kann man am besten auf dem Strandparkplatz, möglichst nah beim Strandaufgang. Zum Seaport Marina fährt auch ein öffentlicher Bus.

www.forteiland.nl 

www.forteilandijmuiden.com

www.ijmuidenserondvaart.nl

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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.