Kulturelle Highlights entdecken

Erfahren Sie im Urlaub gerne etwas über die Geschichte des Landes, die historischen Städte und das Kulturerbe? Ist eine Reise durch Europa für Sie wie ein Blick auf die 'Alte Welt'? Bei einem Besuch des Festungsgürtels von Amsterdam erleben Sie die niederländische Kultur aus nächster Nähe.
© Cultuurcompagnie NH

Der Festungsgürtel von Amsterdam (Stelling van Amsterdam)

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam ist in einem Abstand von 15 - 20 km von einem einzigartigen Verteidigungsring bestehend aus 46 Forts und Batterien (Artilleriestellungen) sowie zahlreichen Deichen und Schleusen umgeben: die Stellung von Amsterdam. Die Stellung ist ein besonderes historisches Bauwerk der niederländischen Militärgeschichte und steht als Teil des niederländischen Kulturerbes auf der UNESCO Welterbeliste, genau wie der Amsterdamer Grachtengürtel. Der Festungsgürtel gewährt einen Einblick in die Geschichte der niederländischen Kriegsführung und -techniken sowie die niederländische Kultur im Allgemeinen.

Der Festungsgürtel von Amsterdam als kulturelles Highlight

Die Stellung von Amsterdam ist ein interessantes Ausflugsziel. Man kann den Festungsgürtel auch gut mit anderen kulturellen Highlights in der Region Nordholland verbinden.
Besuchen Sie Teile des Verteidigungsrings und am gleichen Tag andere Sehenswürdigkeiten, die schnell von der Hauptstadt aus erreichbar sind, wie etwa die Zaanse Schans, die Windmühlen bei Kinderdijk, die Blumenauktion in Aalsmeer oder der Käsemarkt in Alkmaar.
Auch in die holländischen Städte Leiden und Delft gelangt man von Nordholland aus schnell.
So bietet die Stellung von Amsterdam eine einmalige Kombination von Geschichte, Kunst, Kultur und Natur.

Weitere Aktivitäten

  • Ein typischer Holland-Ausflug, der Sie zu Windmühlen, Blumen, der Zaanse Schans und dem Käsemarkt in Alkmaar führt.
  • Ein Tag Kulturerbestätten mit einem Besuch im Beemster Polder und dem berühmten Muiderschloss.
  • Besuchen Sie historische Städte wie Haarlem, Alkmaar, Leiden und Delft.
  • Oder verwöhnen Sie sich mit einem Wellness-Arrangement im Fort Resort Beemster im Fort am Nekkerweg.
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.