Die Schönheit der Natur erleben

Unternehmen Sie gerne etwas draußen in der Natur? Sind Sie in Ihrer Freizeit gerne aktiv an der frischen Luft? Der Festungsgürtel von Amsterdam bietet vielseitige Möglichkeiten zum Wandern und Fahrradfahren in wunderschöner Umgebung.
Beemster foto E Barendrecht

Der Festungsgürtel von Amsterdam (De Stelling van Amsterdam)

Der Festungsgürtel von Amsterdam ist ein einzigartiger Verteidigungsring, der aus 46 Forts und Batterien (Artilleriestellungen) sowie zahlreichen Deichen und Schleusen besteht. Der Festungsgürtel ist denkmalgeschützt und steht als niederländisches Kulturerbe auf der UNESCO Welterbeliste. Seit 2005 trägt der Festungsgürtel von Amsterdam den Titel ‚Nationaal Landschap’. Nationale Landschaften zeichnen sich durch eine einzigartige Kombination von kulturhistorischen und natürlichen Elementen aus und kennzeichnen damit das typisch holländische Landschaftsbild.

Der Festungsgürtel als Aktiv-Tagesausflug

Die Umgebung des Festungsgürtels von Amsterdam wird von Weiden, Poldern, Deichen, Forts, Schleusen und Windmühlen geprägt. Mit seiner Lage in Küstennähe ist der Festungsgürtel eine große Oase der Ruhe in der Natur.
Der Festungsgürtel ist auch Start- und Zielort für zahlreiche Wander- und Fahrradtouren. Diese führen durch die wunderschöne holländische Landschaft mit ihren langen Stränden, stillen Dünenlandschaften, grünen Weiden und schön gelegenen Deichen. Die Umgebung hat viel zu bieten: malerische Deichdörfer, lebendige Märkte und urholländische, festliche Straßenmärkte.
Man befindet sich bei der Stellung von Amsterdam nie weit von der Küste entfernt, und einige Teile des Verteidigungsrings liegen sogar im Küsten- und Dünengebiet.
Am Festungsgürtel gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Fahrräder zu leihen.

Weitere Aktivitäten

  • Am Strand von IJmuiden frischen Fisch essen,
  • Das Fischerdorf Egmond mit seinen schönen Caféterrassen und Geschäften besuchen,
  • Den Nationalpark 'De Schoorlse Duinen' (Dünenlandschaft) entdecken,
  • Beim Segel-, Surf- und Strandevent 'Harten on Sail' zusehen und staunen.
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.