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Wanderungen von Bahnhof zu Bahnhof

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Wandern von Bahnhof zu Bahnhof. Lernen Sie die Fernwanderwege kennen, die Wandelnet im Auftrag der Niederländischen Bahnbetriebe entwickelt hat. Einige dieser Wanderungen führen auch durch das Gebiet des Festungsgürtels.

Ankeveense Plassen (Seengebiet)

Über die Franse Kampheide wandern Sie nach Gooise Lusthoven mit seinen stattlichen Landsitzen, die einst wohlhabenden Familien aus der Stadt als Sommerresidenz dienten. Gewundene Fußwege, traumhafte Alleen und viele Feuchtgebiete prägen dieses wunderschöne Gebiet. Nach dem Besucherzentrum von Natuurmonumenten führt der Weg schnell aus dem Wald hinaus. Dieser Wanderweg führt an den Ankeveense Plassen (Seen) entlang und ist an einigen Stellen gelegentlich etwas morastig. Später überqueren Sie die Vecht und gelangen auf dem Wanderweg Stelling van Amsterdam durch den jahrhundertealten Aetsveldse Polder in die kleine Festungsstadt Weesp.

Geniedijk

Der Wanderweg führt über den grünen Geniedijk (historischer Deich). Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf die Umgebung, die sich übrigens im Laufe der Zeit stark verändert hat. Es ist nicht ganz einfach, sich hier den vor 160 Jahren so stürmischen Wellengang des Haarlemmermeeres (zu vergangenen Zeiten ein See) vorzustellen, der damals auch als 'Wasserwolf' (Waterwolf) bezeichnet wurde. Erst als das Wasser bereits die Pforten von Amsterdam erreicht hatte, wurde der See trockengelegt. So entstand der Haarlemmermeer-Polder, in dessen Mitte heute der Ort Hoofddorp liegt. Nachdem Sie die Forts und Batterien des Geniedijks hinter sich gelassen haben, führt der Wanderweg durch ein Erholungsgebiet am Ringkanal des Haarlemmermeer-Polders. Von April bis einschließlich September können Sie mit einer Fähre zu dem eindrucksvollen Pumpwerk Cruquius übersetzen, das der Trockenlegung des Haarlemmermeer-Polders diente. Über einen Jägerweg (jaagpad) an der Spaarne entlang kommt man in das pittoreske Stadtzentrum von Haarlem. Eine interessante und abwechslungsreiche Wanderung, die Sie durch eine äußerst geschichtsträchtige Gegend führt.

Kennemerduinen

Die Kennemerduinen-Dünenwanderung führt auf geschwungenen Fußwegen quer durch die traumhaft schöne Landschaft des Nationalparks Zuid-Kennemerland mit vielen Dünen, prächtigen Landsitzen und dem Strand. Der Wanderweg führt Sie an den herrschaftlichen Landgütern Duin- en Kruidberg und Midden Herenduin vorbei und durch die Kennemerduinen (bewachsene Dünenlandschaft) zum Strand. Beim Strandlokal Parnassia können Sie zwischen zwei Wanderrouten wählen: die eine Wanderung führt am Strand entlang bis zum Bahnhof von Zandvoort aan Zee (15 km), und die andere Wanderroute durch das Dünengebiet zum Bahnhof von Overveen (16 km). Die Dünenlandschaft ist mit Wald, Büschen und Strandhafer bewachsen. Vom Aussichtspunkt 'De Hazenberg' aus hat man eine schöne Sicht auf das weitläufige Dünengebiet. Bei Overveen kann man das Besucherzentrum Duincentrum besuchen (montags geschlossen).
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.