Natuurmonumenten wanderungen

© Geertje van Emmerik
Natuurmonumenten (Vereinigung zum Schutz von Naturdenkmälern) gehört zu den Verwaltern der Naturgebiete des Festungsgürtels von Amsterdam. Die von Natuurmonumenten angelegten Wanderungen sind mit praktischen Hinweisen und Informationen über die Natur ausgeschildert.

Het Laarzenpad - Der Moorpfad

Beim ‚Laarzenpad’ handelt es sich um eine schöne Wanderroute mit zwei Aussichtspunkten. Einer von ihnen befindet sich beim Hilversumse Bovenmeent, von wo aus man verschiedene Vogelarten beobachten kann, und der zweite Aussichtspunkt am See südlich des Naardermeeres bietet eine schöne Sicht auf das glitzernde Wasser. Die Laarzenpad-Route verläuft größtenteils querfeldein, und die Wandertour beginnt beim Eingang in der Nähe der Forts am Karnemelksloot in Naarden. Die Wanderung ist gut ausgeschildert.

Wanderroute Naardeermeer

Diese 19 km lange Wandertour rund um das Naardermeer ist für Wanderer mit guter Kondition gedacht. Auf der Wanderroute kommt man am Fort Uitermeer vorbei und durchquert eine wasserreiche Landschaft mit Sumpfgebieten, Wald und einer traditionellen Wildentenfangeinrichtung. Von der Beobachtungshütte aus kann man auch eine Kormoran-Kolonie beobachten.

Wanderroute Duin en Kruidberg, Haarlem

Die Wanderung Duin en Kruidberg führt durch ein bewaldetes Dünengebiet, an dessen Rand früher reiche Kaufleute aus Amsterdam ihre Landsitze erbauen ließen. Die Wanderroute führt über die Anwesen von zwei Landgütern. Damit die Sanddünen nicht zu stark mit Gras bewachsen, werden hier Shetlandponys, Konik-Ponys und schottische Hochlandrinder zur Beweidung eingesetzt. Bitte bewahren Sie Abstand, wenn Sie diesen Tieren auf Ihrer Wanderung begegnen. Diese Wanderung ist nicht ausgeschildert.
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.