Überfahrten

Vuurtoreneiland  ©Jaap van der Veen

Vuurtoreneiland – Leuchtturminsel

Vuurtoreneiland ist eine noch eher unbekannte Fortinsel bei Durgerdam in der Nähe von Amsterdam. Die 'Leuchtturminsel' ist eine wunderschöne Insel mit einer reichen Vergangenheit. Wasser, Stille, Licht und Luft sind auf dieser Fortinsel die bestimmenden Elemente. Von der Insel aus kann man die Schiffe auf dem IJmeer (einem See) beobachten und hat einen schönen Blick auf das malerische Hafenstädtchen Durgerdam mit seinen Holzhäusern. Kaum zu glauben, dass man sich hier nur einen Steinwurf von Amsterdam entfernt befindet. Jeweils am letzten Sonntag des Monats können Besucher mit einer Fähre ab Amsterdam IJburg am Hafen und ab Amsterdam Zentrum am Muziekgebouw aan het IJ hierher fahren.

Für Inselbesucher gibt es eine Führung von einem Ranger. Man erfährt dabei etwas über die Geschichte, die Kultur und die Natur auf der Insel und ihrer Umgebung. Sie haben jedoch auch genügend Zeit, um die Insel auf eigene Faust zu entdecken. Genießen Sie in aller Ruhe den schönen Blick aufs Wasser, auf die Skyline von Amsterdam in der Ferne, das Markermeer und Durgerdam. Am besten nehmen Sie auch eine Taschenlampe und ein Fernglas mit, damit Sie das Innere der Bunker erkunden können!

Überfahrt zum Forteiland IJmuiden – die Fortinsel

Ein Besuch auf der Fortinsel ist ein einzigartiges Erlebnis, das schon mit der Überfahrt zum Fort beginnt. Auf die Insel gelangt man ganz einfach: Zwei Schiffe mit den Namen 'Fortwachter' und 'Koningin Emma' fahren zwischen dem Festland und der Insel hin und her. Die Fortwachter (Fortwächterschiff) gehört zur Insel selbst. Dieses Landungsfahrzeug aus Aluminium ist 12,5 Meter lang und wurde in Amerika gebaut. Die Koningin Emma (Königin Emma) ist ein hochseetüchtiges Rundfahrtboot der Reederei Dankzij in IJmuiden. Der feste Liegeplatz der Koningin Emma ist der 'Kop van de Haven' (Hafenkopf) am Sluisplein in IJmuiden.Die Koningin Emma bringt Gruppen ab dem Kop van de Haven, De Noordpier und dem Marina Seaport in IJmuiden zur Fortinsel. Die Überfahrt zur Insel dauert ungefähr 10 Minuten.

Mit Fähre, Kanu oder dem eigenen Boot zum Forteiland Pampus (Fortinsel)

Forteiland Pampus befindet sich ungefähr 2,5 km nördlich der Hafeneinfahrt von Muiden. Die Fortinsel Pampus ist auf verschiedene Weise über das Wasser erreichbar. Sowohl von Muiden als auch von IJburg aus fahren Fähren zur Insel. Man kann aber auch mit dem eigenen Boot hierher übersetzen. Auf der Südseite der Insel befinden sich zwei Anlegestege.
Wer die Fortinsel Pampus mit dem Kanu besuchen möchte, kann während der Öffnungszeiten am kleinen Strand neben dem Golfbrecher anlegen. Wenn Sie hier nur eine Pause am Strand machen möchten, benötigen Sie keine Eintrittskarte.

Mit dem Boot zum Pampus + Wasserschloss Muiderslot

Ein Besuch des Wasserschlosses Muiderslot macht noch mehr Spaß, wenn man mit dem Boot zum Schloss fährt. Ab dem 1. April können Besucher mit Booten der Reederei het IJ von IJburg in Amsterdam zum Muiderslot gelangen. Während der Saison (vom 1. Mai bis 30. September) fährt das Boot zweimal täglich (außer montags). Im April und Oktober verkehrt das Boot mittwochs, samstags und sonntags je zweimal und dienstags, donnerstags und freitags einmal pro Tag. Das Boot legt im Hafen von IJburg in Amsterdam ab und fährt über Pampus zum Muiderslot.
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.