Kanutouren

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Molens en Forten (Windmühlen und Forts) – Kanufahren rund um Haarlem und Spaarndam

Die Kanutour ‚Windmühlen- und Forts’ ist 21 km lang und führt durch die Umgebung von Haarlem und Spaarndam. Man gelangt mit dem Kanu zu fünf Forts des Festungsgürtels von Amsterdam: Fort bezuiden Spaarndam, Fort bij Penningsveer, Fort bij de Liebrug, Fort aan de Liede und Fort bij Vijfhuizen. Darüber hinaus führt die Kanufahrt an Windmühlen, Campingplätzen, Cafés und Restaurants vorbei und zum ehemaligen Dampfpumpwerk Cruquius, wo sich heute ein interessantes Museum und ein schönes Café befinden, in dem man draußen sitzen kann.

Woudpolder Kanutour

Die Woudpolderroute (grüne Route 8,5 km) ist eine abwechslungsreiche Kanutour durch grüne Polderlandschaft, auf der man an der Windmühle Broekermolen und dem Fort bij Krommeniedijk vorbei paddelt. Die Tweede Broekermolen Windmühle aus dem Jahr 1631 liegt ebenfalls an dieser Route. Diese Windmühle sorgte früher zusammen mit vier anderen Windmühlen für die Trockenhaltung des Polders. Außerdem kommt man mit dem Kanu an einer Schleuse aus dem Jahr 1874 vorbei, die das Alkmaarder- und Uitgeestermeer (Seen) mit dem wasserreichen Polder Uitgeesterbroek verbindet.

Naardermeer Kanutour

Auf dieser Tour fahren Sie mit dem Kanu am Naardermeer (einem See) entlang. Sie gelangen vom Muiderslot (einem imposanten Wasserschloss), dem Muizenfort und dem Fort H. in der Nähe des Forts Coehoorn zur Festungsstadt Naarden und von Werken aan de Karnemelksloot über Fort Uitermeer zur Festungsstadt Weesp. Unterwegs sehen Sie Windmühlen, und es gibt verschiedene Portagen, Ein- und Aussteigeplätze sowie zahlreiche Cafés und Restaurants.
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Festungszugang auf einem höher gelegenen Gelände, einem Weg, (Bahn-)Damm oder Wasserweg, der durch Inundierungsgebiet (Land, das zu Verteidigungszwecken geflutet werden kann) führt.

Stellung, in der sich zurückziehende Truppen aufgenommen werden können.

Auch ‚Bollwerk’ genannt. Fünfeckiger Anbau, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Mehrere Geschütze, die zu einer Einheit zusammengefügt werden.

Als ‚bombensicher’ werden Gebäude bezeichnet, die durch Mauerwerk, Beton oder Erdaufschüttung vor feindlichem Geschützfeuer gesichert sind.

Mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllte Granate.

Geschützter Ort, von dem aus der Feind beschossen werden kann.

Auch ‚Dammbalkenschleuse’ genannt. Provisorisches Wehr, das durch Aufeinanderstapeln von Balken in Aussparungen erstellt wurde, um eine Inundierung (Unterwassersetzung) zu verhindern.

Tabelle, die neben der Geschützöffnung angebracht wurde, um die Bediener eines Geschützes über die Zielabstände und die damit zusammenhängenden Einfallswinkel der Geschütze zu informieren

Wasserreinigungsanlage, mit der das Trinkwasser von Eisen befreit und so qualitativ verbessert wird.

Gesetz vom 18. April 1874, in dem diejenigen Festungswerke bestimmt wurden, die zur Landesverteidigung eingesetzt werden sollten.

Großes Flankement: unterstützendes Feuer zu den Nebenforts Kleines Flankement: Feuer, das auf die eigene Umgebung des Verteidigungswerkes gerichtet ist.

Breiter Verbindungsweg, der durch einen Erdwall vor dem Feind geschützt war und zum Transport von Material und Soldaten genutzt wurde.

Sammelbegriff für Feuerwaffen

Gezielte Flutung eines Gebietes zum Schutz vor dem Feind

Auch ‚Einlaufschleuse’. Schleuse, über die Wasser in ein bestimmtes Gebiet eingelassen werden kann

(Tiefer) Anbau in einer Gracht, von dem aus flankierendes Feuer abgegeben werden kann.

Raum, der vor feindlichem Beschuss geschützt und mit einer Schießscharte ausgestattet ist, hinter der eine Schusswaffe aufgestellt wird

Vom Feind abgewandte Seite eines Verteidigungswerkes.

In den Forts des Festungsgürtels von Amsterdam ist dies eine Kasematte, von der aus großes und kleines Flankement abgegeben werden kann.

Gesetz vom Januar 1853, in dem bauliche Einschränkungen hinsichtlich des Baus in der Nähe von Festungsanlagen – den so genannten 'verbodenen kringen' oder 'verbotenen Kreisen – verankert wurden. Durch diese wurden freie Schussfelder gewährleistet.

Gestell für eine Waffe.

Linear angelegte Einheit von Verteidigungswerken.

Batterie, die sich in unmittelbarer Nähe eines Verteidigungswerkes befindet und die Aufgaben dieses Verteidigungswerkes ausführt

Batterie, die hinter Panzerplatten aufgestellt wird.

Fort mit einer oder mehreren Geschützaufstellungen.

Drehbare, gepanzerte Geschützaufstellung.

(Hölzerner) Lagerraum zur Aufbewahrung von Artillerie- und Pioniermaterialien.

Teil eines Heeres, das unter anderem mit dem Bau provisorischer und fester Verteidigungswerke betraut ist. Die niederländische Bezeichnung 'Genie' (Pioniertruppe) ist von dem französischen Wort ‚Ingenieur’ abgeleitet.

Geschütz für frontalen Beschuss auf große Distanz, direkt auf die feindliche Stellung gerichtet.

Einfaches (provisorisches) Verteidigungswerk mit geringer Bemannung.

Unterirdischer, bombensicherer Verbindungsgang.

Letzter Zufluchtsort für die Verteidiger innerhalb eines Verteidigungswerks, der selbstständig verteidigt werden kann.

Bombensicherer Aufbewahrungsort für Geschütz oder anderes wichtiges Material.

Teil eines Geländes, das beschossen wird.

Offener Innenraum in einem Fort

Grundriss oder Karte.

Panzerkuppeln, die zur Beschießung nach oben gehoben und danach wieder versenkt werden können, sodass sie für den Feind unsichtbar bleiben

Erdaufschüttung um ein Verteidigungswerk herum, ausgestattet mit einer Brustwehr.